Healing Horse


Therapeutisches Reiten & fairer Umgang mit Pferden

Reittherapie / Pferdegestützte Therapie

Um Erfahrungen zu sammeln und persönliche Grenzen zu überwinden, werden in der Reittherapie die motivierenden Fähigkeiten des Pferdes genutzt.
Der Bezug zur Natur, die Ablenkung und die Entspannung sind wichtige Bestandteile. 
Die Reittherapie beinhaltet pädagogische, psychologische, psychotherapeutische und sozialintegrative Aspeckte. 
Die Reittherapie ist prozessorientiert und befasst sich mit dem aktuellen Zustand des Reiters. Es werden alle Sinne angesprochen von der Pflege und dem Umgang mit den Pferden, sowie das Reiten und die Bodenarbeit.
Wichtige Elemente der Reittherapie sind Schulung der Motorik, Gleichgewichtssinn, Koordination, Selbstwertgefühl, Durchsetzungs- und Kommunikatsionsfähigkeit. 

 „Das Zusammensein mit dem Pferd ermöglicht immer wieder Erfahrungen, welche die Grundstimmung des Menschen positiv beeinflussen und unmittelbar auch sein Bedürfnis nach Zuwendung und „Angenommensein“ befriedigen. Diese Art der Kontaktaufnahme und des Umgangs mit dem Pferd kann modellhaft im Sinne späterer Übertragung auf den Mitmenschen sein.“ (Marianne Gäng, Schweizer Gruppe Therapeutisches Reiten) 

Das Erwerben reiterlichen Könnens steht in der Reittherapie nicht im Vordergrund, sondern der Aufbau einer Beziehung zum Pferd und das positive Beinflussen des Verhaltens und des Befindens.



Für wen ist die Reittherapie?

   

  • Sämtliche Entwicklungsverzögerung
  • Auffälligkeiten im Bereich der Wahrnehmung, der Motorik (Grob- & Feinmotorik, Koordination und Gleichgewicht) oder der Kognition (Konzentration, Ausdauer usw.)
  • ADS und ADHS
  • Psychiatrische Auffälligkeiten – emotionale Störungen, Bindungsstörung, Ängste, Depressionen, PTBS, Essstörung und Persönlichkeitsstörung usw.
  • Neurologische Erkrankung – Schlaganfall, MS, Infantile Cerebralparese (mit Hyper- oder Hypotonem Muskelzustand), Querschnittslähmung
  • Autismus
  • Auffälligkeiten im sozialen Kontakt, Unsicherheit, geringes Selbstbewusstsein usw.
  • Geistige Behinderung
  • Verhaltensauffälligkeiten